{"id":101,"date":"2020-10-26T12:25:03","date_gmt":"2020-10-26T10:25:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kyburgia.org\/aaa\/?page_id=101"},"modified":"2020-10-26T12:38:29","modified_gmt":"2020-10-26T10:38:29","slug":"verbindungsgeschichte-der-kyburgia-biennensis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kyburgia.org\/?page_id=101","title":{"rendered":"Verbindungsgeschichte der Kyburgia Biennensis"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>(Auszug aus der Chronik)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Vorwort:<\/strong>&nbsp;Die Studentenverbindung \u00abKyburgia Biennensis\u00bb ist aus der \u00abStenographia Tech. Biel\u00bb hervorgegangen. Es ergibt sich demnach die Notwendigkeit, vorerst kurz auf die Geschichte dieses Sch\u00fclervereins einzutreten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">I. Stenographenverein \u00abStenographia Tech. Biel\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>1. Gr\u00fcndung:<\/strong>&nbsp;Nach heftigen Fehden einigten sich im Jahre 1897 die beiden Gegner, die \u00abSchreyaner\u00bb und die \u00abStolzeaner\u00bb auf ein gemeinsames System, das \u00abEinigungssystem Stolze-Schrey\u00bb. Diese Fusion brachte dem \u00abAllgemeinen Schweizerischen Stenographenverein\u00bb einen m\u00e4chtigen Auftrieb.<br>Er suchte nun auch die Jugend f\u00fcr die Stenographie zu begeistern und veranstaltete an Mittelschulen Kurse und gr\u00fcndete Vereine. Am Seminar K\u00fcsnacht entstanden im gleichen Jahre zwei Stenographenvereine, die \u00abCuosa\u00bb und die \u00abStenographia\u00bb.<br>Am Seminar K\u00fcsnacht war es denn auch, wo sich der nachmalige Z\u00fcrcher Regierungsrat, Jakob K\u00e4gi v\/o Bummel, das R\u00fcstzeug zu einem t\u00fcchtigen und begeisterten Stenographen holte. Nach seinem Eintritt in die \u00abEisenbahnerschule\u00bb des Tech. Biel er\u00f6ffnete er Kurse, in denen er rund 80 seiner Mitsch\u00fcler unterrichtete. Im Fr\u00fchling 1905 gr\u00fcndete er den \u00abAllgemeinen Stenographenverein Tech. Biel\u00bb und im gleichen Jahre, als Verein im Verein, die \u00abStenographia\u00bb.<br>Einige Jahre sp\u00e4ter, als Bummel schon Nationalrat war, setzte er es durch, dass die Stenographie obligatorisches Schulfach im ersten Semester der Eisenbahn- und Postschule wurde. Dieser \u00e4ussere Erfolg barg den Keim des Niederganges in sich: Die jungen \u00abStenographianer\u00bb konnten ein Schulfach nicht mehr als Verbindungsideal anerkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>2. Niedergang:<\/strong>\u00a0Der Besuch von Stenographiestunden ausserhalb der Schulzeit war zu einem \u00abMuss\u00bb geworden, um das sich jeder zu dr\u00fccken suchte. Bald erlangte die Zahl der Aktivmitglieder nicht einmal mehr hin, um die Chargen der \u00abStenographia\u00bb zu besetzen. Ein in der Praxis stehender Altherr, Pauli v\/o Mars \u00fcbernahm das AP, um mit den zwei F\u00fcchsen und einigen Conkneipanten den Vereinsbetrieb aufrecht zu erhalten.<br>Es kamen zwar auch wieder bessere Zeiten, in der die \u00abAktiva\u00bb wieder erstarkte. Allein mit der Begeisterung f\u00fcr die Stenographie war es im grossen und ganzen vorbei. Die unerquicklichen Auseinandersetzungen an den Altherren-Versammlungen, unter Traktanden \u00abAktiva und allgemeiner Verein\u00bb, sind wohl jedem Ehemaligen noch in Erinnerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>3. Standortwechsel und Krise:<\/strong>\u00a0W\u00e4hrend sich die \u00abStenographianer\u00bb bis anfangs der 40er Jahre fast ausschliesslich aus Sch\u00fclern der Verkehrsabteilung rekrutierten, vollzog sich mitten in den Kriegsjahren ein Wechsel.<br>Die \u00abStenographia\u00bb fasste Fuss in den technischen Abteilungen und bestand nach einiger Zeit ausschliesslich aus angehenden Technikern. Diese hatten beim Eintritt ins Technikum gew\u00f6hnlich schon eine Lehrzeit hinter sich und sassen begreiflicherweise nur ungern mit 16j\u00e4hrigen Verkehrssch\u00fclern am Biertisch.<br>Mit 20 Aktiven der technischen Abteilungen begann die \u00abStenographia\u00bb das Sommersemester 1945. Vom alten Sch\u00fclerverein waren aber nur noch der Name und die Farben geblieben, der Geist hatte sich vollst\u00e4ndig gewandelt. Eine richtiggehende Studentenverbindung war entstanden, welche die alten studentischen Br\u00e4uche wieder einf\u00fchrte und einen strengen Comment handhabte. Da sich die Stenographie zu Eintragungen in den Heften des Technikers nur schlecht eignet, erlahmt das Interesse daran fast vollst\u00e4ndig. Die obligatorische Konkurrenzaufgabe im Herbst 1945 wird von 50% der Aktiven \u00fcberhaupt nicht und von den anderen nur liederlich gel\u00f6st. Man sucht nach einem anderen Verbindungsideal und unterbreitet der Altherrenversammlung den Antrag, die Statuten zu revidieren und aus dem \u00abAllgemeinen Stenographenverein\u00bb auszutreten.<br>Diese \u00abketzerischen Antr\u00e4ge\u00bb geben Anlass zu langen Diskussionen, die in der Fassung einer Resolution enden:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die AHV vom 3. M\u00e4rz 1946 stellt fest:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td>a)<br><br><\/td><td>Die \u00abAktiva\u00bb kann die Stenographie als obligatorische<br>Zweckbestimmung nicht mehr anerkennen und beantragt eine<br>entsprechende Statuten\u00e4nderung.<\/td><\/tr><tr><td>b)<br><\/td><td>Die alten Herren w\u00fcnschen eine L\u00f6sung, die den Zweck<br>Stenographie beibeh\u00e4lt.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>2. Die Versammlung beschliesst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td>a)<br><\/td><td>Die Bem\u00fchungen, eine f\u00fcr beide Teile tragbare L\u00f6sung zu<br>finden, sind fortzusetzen.<\/td><\/tr><tr><td>b)<br><br><\/td><td>Die \u00abAktiva\u00bb unterbreitet dem AH-Vorstand die abge\u00e4nderten<br>Statuten zur Beschlussfassung an der n\u00e4chsten Hauptver-<br>sammlung.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Altherren-Verband zeichnen sich zwei Lager ab, die sich haupts\u00e4chlich um die Sektion Z\u00fcrich und Bern gruppieren. Die Z\u00fcrcher halten stur an der Stenographie als Verbindungsideal fest. Die Berner Sektion ist gem\u00e4ssigter. So schreibt ihr Sprecher, Chr. Rohrer v\/o Witz: \u00abEine lebendige Aktivitas, auch wenn sie nicht mehr stenographiert und vielleicht sogar den Namen \u00e4ndert, ist doch sicher einer toten oder zum Sterben verurteilten \u00abstenographierenden\u00bb Aktivitas vorzuziehen. Wenn wir ehrlich sein wollen, m\u00fcssen wir zugeben, dass die meisten von uns nicht wegen der Stenographie in die Stenographia eingetreten sind, sondern aus ganz anderen Gr\u00fcnden.\u00bb<br>Auf die Altherren-Versammlung vom Herbst 1946 hin, unterbreitet die aktive \u00abStenographia\u00bb der AHV eine Eingabe, worin sie Zweck- und Namens\u00e4nderung verlangt. Sie weist auf die Verh\u00e4ltnisse an den Techniken Winterthur und Burgdorf hin, wo sich die gleichen Erscheinungen zeigten. Werfen wir deshalb kurz einen Blick auf unsere heutigen Schwesterverbindungen:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">A) Stenographia Technikum Winterthur:<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf Intervention des 1879 in Winterthur gegr\u00fcndeten Stenographenvereins hin, fasste der Erziehungsrat im Jahre 1887 den Beschluss, die Stenographie als obligatorisches Unterrichtsfach an der Handelsschule und als fakultatives an den \u00fcbrigen Abteilungen des Technikums einzuf\u00fchren. Damit war der Boden f\u00fcr eine Vereinsgr\u00fcndung geebnet, und es entstand am 17. Februar 1888 der Stenographenverein \u00abTechnikum\u00bb, der sich dann sp\u00e4ter \u00abStenographia\u00bb nannte. Auch hier schwand die Begeisterung f\u00fcr die Kurzschrift, so dass am 22. November 1924 zur Namens- und Zweck\u00e4nderung geschritten wurde. Die \u00abKyburgia Technikum Winterthur\u00bb \u00fcbernahm als Rechtsnachfolgerin die Farben gr\u00fcn-weiss-blau der ehemaligen \u00abStenographia\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">B) Stenographia Technikum Burgdorf:<\/h2>\n\n\n\n<p>Sie ist die j\u00fcngste \u00abStenographia\u00bb, wurde sie doch erst am 20. Februar 1913 gegr\u00fcndet. Dagegen ist sie die \u00e4lteste der heutigen drei Schwesterverbindungen, indem der Namens- und Zweckwechsel schon im Jahre 1920 vollzogen wurde. Die \u00abStenographia\u00bb wurde aufgel\u00f6st und ihre Farben rot-weiss-gold von der \u00abKyburgia Technikum Burgdorf\u00bb \u00fcbernommen.<br>Wie in Winterthur, so machte auch in Burgdorf der Altherren-Verband die Namens- und Zweck\u00e4nderung mit!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">II. Studentenverbindung \u00abKyburgia Biennensis\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>1. Trennung:<\/strong>&nbsp;Herbsttagung in Biel, am 3. November 1946. In Anbetracht der schicksalsschweren Entscheidung erfogt ein noch nie dagewesener Aufmarsch: 82 Altherren, 21 Aktive und 1 Inaktiver finden sich im Hotel de la Gare ein. Neben den Antr\u00e4gen der Aktivitas auf Statuten- und Namens\u00e4nderung verblassen alle anderen Traktanden. Die Regie der Z\u00fcrcher Sektion klappt vorz\u00fcglich! Sie l\u00e4sst alle ihre Prominenten auf die Versammlung, insbesondere auf die Aktivitas einh\u00e4mmern: Dolce, Pr\u00fcgel, Krach, Terz, Lieto und Bummel erkl\u00e4ren, ein Fallenlassen der Stenographie und eine Namens\u00e4nderung k\u00e4men gar nicht in Frage. Die Aktivitas bleibt fest, sie verlangt eine klare L\u00f6sung. Nach endloser Diskussion wird am Nachmittag zur Abstimmung geschritten. Ein Verlangen vieler AHAH nach geheimer Abstimmung wird statutenwidrig einfach unter den Tisch gewischt, und um den Druck auf Unentschlossene noch zu versch\u00e4rfen, wird unter Namensaufruf abgestimmt. (Ein Verfahren, das in den Statuten nirgends verankert ist!)<br>Es ergeben sich:<br>44 Neinstimmen: Atlas, B\u00e4r, Biondo, Bock, Bummel, Dolce, Durst, Falk, Fidelio, Fink, Fr\u00f6sch, Funk, Gaba, Hamlet, Hegel, Hektor, Jack, Krach, Lieto, Mani, Mix, Moll, Omar, Pi, Pic, Pompeyus, Pr\u00fcgel, Radio, Radium, Rotschild, Schluck, Schrapnell, Spunt, Strubel, Sumpf, Susa, Tell, Terz, Tiger, Trumpf, Titan, Tito, Zamora, Zapf.<br>29 Jastimmen: Amp\u00e8re, Asti, Billy, Bugatti, Butz, Castor, Fidu, Gambrinus, Ghandi, Jux, Klex, Kiel, Orlow, Pascha, Plus, Rax, Safran, Saxo, Sibo, Spatz, Splint, Tips, Titus, Ufa, Uto, Witz, Zipfel, Zorro, Zyt.<br>6 Stimmenthaltungen: Avus, Blitz, Fix I, Stramm, Schneid, Ph\u00f6nix.<br>Damit sind die Antr\u00e4ge der Aktivitas abgelehnt, das Prestige der Z\u00fcrcher Stenographianer ist gerettet; Was die Aktivitas f\u00fcr den Fall einer Niederlage mit dem damaligen Altherren-Vorstand (Vorort Biel) vereinbart hatte, vollzieht sich: Das AP Toga verabschiedet sich mit der Aktivitas mit den Worten: Die gesamte Aktivitas meldet sich vom Altherren-Verband der \u00abStenographia\u00bb ab, worauf nach Extrinken die Aktivitas geschlossen das Lokal verl\u00e4sst. Damit war die Trennung vollzogen, und der 3. November 1946 ist zugleich der Gr\u00fcndungstag der \u00abKyburgia Biennensis\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>2. Vom Kampf bis zur Anerkennung:<\/strong>&nbsp;Mit dem Austritt der gesamten Aktivitas und deren Konstituierung als \u00abKyburgia Biennensis\u00bb, hatte die \u00abStenographia\u00bb am Tech. Biel aufgeh\u00f6rt zu existieren. Dies best\u00e4tigte auch der Gr\u00fcnder der \u00abStenographia\u00bb, Bummel, indem er im \u00abStenograpianer\u00bb Nr. 1 vom 1. Februar 1947 schrieb: \u00abAn der Altherren-Versammlung vom 3. November 1946 wurde zur Abkl\u00e4rung der Verh\u00e4ltnisse der eventuellen Neugr\u00fcndung einer \u00abAktiva\u00bb mit dem Namen \u00abStenographia\u00bb eine f\u00fcnfgliedrige Kommission bestellt.\u00bb<br>Die Aktivitas der \u00abKyburgia\u00bb durfte sich deshalb mit Recht als Nachfolgerin der erloschenen \u00abStenographia\u00bb betrachten, was darin zum Ausdruck kam, dass sie die Statuten den neuen Verh\u00e4ltnissen und dem neuen Namen entsprechend ab\u00e4nderte, ihre Farben violett-gold-rot weiterf\u00fchrte und selbstverst\u00e4ndlich ihre Verbindungsutensilien weiter benutzte.<br>Wie zu erwarten war, wurde diese Auffassung vom AHV der \u00abStenographia\u00bb nicht geteilt. Er sagte der \u00abKyburgia\u00bb den Kampf an und versuchte, die Technikumsdirektion und die Aufsichtskommission zu veranlassen, der \u00abKyburgia\u00bb die Genehmigung zu versagen. Dolce verlangte sogar von der Technikumsdirektion, s\u00e4mtliche Mitglieder der \u00abKyburgia\u00bb seien aus dem Technikum auszuweisen! Der \u00abKyburgia\u00bb wurde wegen \u00abFarbenmissbrauch und unberechtigter Ben\u00fctzung fremden Eigentums\u00bb mit gerichtlicher Klage gedroht.<br>Die junge \u00abKyburgia\u00bb k\u00fcmmerte sich nicht um diese Drohungen. Ein von ihr eingeholtes Rechtsgutachten lautete eindeutig zu ihren Gunsten. Trotzdem beh\u00e4ndigte der AHV der \u00abStenographia\u00bb die Verbindungsutensilien und rollte an der Altherren-Versammlung vom 2. M\u00e4rz 1947 den Stammtisch aus dem Stammlokal (Hotel Seeland).<br>Um den ewigen Anrempelungen des AHV der \u00abStenographia\u00bb ein Ende zu bereiten, \u00e4nderte die Jungkyburgia die Farben ab in dunkelblau-gold-rot.<br>Nun war auch die Zeit zur Konstituierung eines Altherren-Verbandes gekommen. Die Gr\u00fcndungsversammlung fand am 22. M\u00e4rz 1947 im Hotel \u00abWalliserhof\u00bb zu Biel statt. Als erstes AHP amtete Christian Rohrer v\/o Witz.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>3. Entwicklung:<\/strong>&nbsp;In der Entwicklung kommt die Tatkraft der jungen Kyburgia zum Ausdruck. Der Wille, sich vom Sch\u00fclerverein zu distanzieren und die wirkliche Verbindung unter Beweis zu stellen, l\u00e4sst sie Jahrzehnte \u00fcberspringen. Die Herbst-Altherrenversammlung 1947 erteilt Castor den Auftrag, Statuten f\u00fcr die Gesamtverbindung aufzustellen. Ferner erscheint im Mai desselben Jahres bereits die erste Nummer des \u00abKyburger\u00bb. Der GC genehmigt die Satzungen 1949 und legt sie zur Sanktionierung (was die Aktivitas betrifft) den Technikums-Beh\u00f6rden vor. Diese stellen fest, dass unsere Statuten nicht gegen das Technikum-Reglement verstossen und genehmigen sie dadurch. Die Kyburgia best\u00e4tigt dies mit Schreiben vom 5. September 1949 an den Pr\u00e4s. der Aufsichtskommission Hr. Dr. A. Meier.<br>1948 geht die Leitung der Verbindung in junge H\u00e4nde \u00fcber. Der neue Vorstand sorgt daf\u00fcr, dass die Initiative nicht erlahmt.<br>Die Sektion Bern und Biel bilden sich. 1949 beschliesst der AHC eine Fahne anzuschaffen, die am 14. Mai 1950 im Rahmen eines \u00f6ffentlichen Aufmarsches eingeweiht wird.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Folge die wichtigsten Ereignisse in Kurzform bis 1997:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td>1951<\/td><td>Die Couleurkarte nach Entwurf von Pfus und ausgearbeitet von Franz Fiechter geht in Druck.<\/td><\/tr><tr><td>1952<\/td><td>Gr\u00fcndung der Sektion Z\u00fcrich.<br>Im selben Jahr beschliesst der AHC die Anschaffung von Fl\u00e4usen.<\/td><\/tr><tr><td>1953<\/td><td>Gr\u00fcndung der Sektion Grenchen.<\/td><\/tr><tr><td>1954<\/td><td>Der \u00abKyburger\u00bb erscheint in neuem Gewand &#8211; broschiert mit farbigem Umschlag.<\/td><\/tr><tr><td>1955<\/td><td>Engere F\u00fchlungsaufnahme mit Winterthur und Burgdorf betr. Kartell.<\/td><\/tr><tr><td>1956<\/td><td>Herausgabe des Comments und eines eigenen Kommersbuches. Als Verfasser und Gestalter des Kyburger Kommersbuches haben sich die Kommilitonen Zipfel, Pfus, Ruin und Kreide verdient gemacht.<br>M\u00f6blierung des aktiven Stammes mit eigenem Mobiliar (Tisch, Stabellen, Pr\u00e4s.-Stuhl).<\/td><\/tr><tr><td>1957<\/td><td>Am 5. Mai feiert die Kyburgia Biennensis in Biel ihr 10-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um unter AHP Bugatti.<br>Der Fechtunterricht wird endg\u00fcltig eingef\u00fchrt und obligatorisch erkl\u00e4rt.<br>Gleichentags findet die Gr\u00fcndung des Kyburger-Kartells mit der \u00abKyburgia Winterthur\u00bb und \u00abKyburgia Burgdorf\u00bb statt. Die \u00abKyburgia Lucernensis\u00bb, gegr\u00fcndet 1961, wurde am Kartell-Convent 1962 als 4. Mitglied aufgenommen.<br>Gr\u00fcndung des Fonds pro Kyburgia.<br>Gr\u00fcndung der Sektion Aarau.<\/td><\/tr><tr><td>1959<\/td><td>Einweihung des Kyburgerkellers im Restaurant zur Pfistern in der Bieler Altstadt.<br>Uebergabe einer Standarte an den Fuxenstall.<\/td><\/tr><tr><td>1961<\/td><td>Unter AHP Kreide fand die erste Statuten- und Commentrevision statt.<br>Taufe der Kyburgia Lucernensis.<\/td><\/tr><tr><td>1963<\/td><td>50 Jahre Kyburgia Burgdorf.<\/td><\/tr><tr><td>1968<\/td><td>Anl\u00e4sslich des Kartell-Convents auf der St. Petersinsel wurde unter AHP und Kartellpr\u00e4sidium Zar die von der Kyburgia Biennensis gestiftete Kartellfahne feierlich geweiht.<\/td><\/tr><tr><td>1971<\/td><td>Die Aktivitas hat Nachwuchsschwierigkeiten. Es wird eine Studiengruppe 71 unter Leitung von Pernod eingesetzt.<br>10 Jahre Kyburgia Lucernensis.<\/td><\/tr><tr><td>1972<\/td><td>Unter der Leitung von AHP Lerch feiert die Kyburgia Biennensis ihr 25. Jubil\u00e4um. In einem feierlichen Akt wurde die, wiederum von unserem Pinsu geschaffene, neue Fahne geweiht.<\/td><\/tr><tr><td>1974<\/td><td>Aufgrund der Untersuchungen der Studiengruppe 71 wurde der permanente \u00abBildungsausschuss\u00bb gegr\u00fcndet.<\/td><\/tr><tr><td>1977<\/td><td>Der Kartellconvent in Thun feiert das Jubil\u00e4um 20 Jahre Kyburger-Kartell.<br>Der Vorort geht an die Kyburgia Biennensis, w\u00e4hrend deren Amtsperiode neue Statuten und Richtlinien des Kartells geboren wurden.<\/td><\/tr><tr><td>1982<\/td><td>Unser AHC\/GC findet zum 20. Mal auf der St. Petersinsel statt.<\/td><\/tr><tr><td>1984<\/td><td>Der Herbst AHC wird in Zukunft als Herbst-Anlass ohne die ordentlichen Traktanden durchgef\u00fchrt.<\/td><\/tr><tr><td>1987<\/td><td>Unter der Leitung von AHP Left feiert die Kyburgia Biennensis ihr 40-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um.<\/td><\/tr><tr><td>1988<\/td><td>100 Jahre Kyburgia Winterthur<\/td><\/tr><tr><td>1990<\/td><td>100 Jahr-Feier Ingenieurschule Biel.<\/td><\/tr><tr><td>1991<\/td><td>Eine neu gegr\u00fcndete Finanzkommission arbeitet eine neue Finanzstrategie aus.<\/td><\/tr><tr><td>1994<\/td><td>Beat Rohrbach v\/o Butz erreicht als erster Kyburger die W\u00fcrde eines Doktor Cerevisiae.<\/td><\/tr><tr><td>1997<\/td><td>50 Jahre Kyburgia Biennensis.<br>Der Festtag, mit der Fahnenweihe der neuen und 3. Fahne, stand unter der Leitung von OK-Pr\u00e4sidium W\u00e4cki.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Auszug aus der Chronik) Vorwort:&nbsp;Die Studentenverbindung \u00abKyburgia Biennensis\u00bb ist aus der \u00abStenographia Tech. Biel\u00bb hervorgegangen. Es ergibt sich demnach die Notwendigkeit, vorerst kurz auf die Geschichte dieses Sch\u00fclervereins einzutreten. I. Stenographenverein \u00abStenographia Tech. Biel\u00bb 1. Gr\u00fcndung:&nbsp;Nach heftigen Fehden einigten sich im Jahre 1897 die beiden Gegner, die \u00abSchreyaner\u00bb und die \u00abStolzeaner\u00bb auf ein gemeinsames System, das \u00abEinigungssystem Stolze-Schrey\u00bb. 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